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Jürgen Buhre
Der Künstler Jürgen Buhre wurde 1963 in Gelsenkirchen geboren und absolvierte eine berufliche Ausbildung zum Maler und Grafiker. Der freien Malerei widmet er sich seit 1985, an Ausstellungen partizipiert Buhre seit dem Jahr 1996 erfolgreich: In Köln, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Brüssel, sowie auf der Biennale in Venedig 2009, der Art Fair Köln 2012 und auf der Art Karlsruhe 2013 war der Künstler zu sehen. 2012 erhielt er desweiteren das Stipendium Cité Internationale des Arts in Paris.

Jürgen Buhre schichtet im spontanen, emotionsgeleiteten Arbeitsprozess Acrylfarbe auf Papier, sodass eine, in den Raum eindringende Oberfläche entsteht, die an ihren Rändern zu zerfallen und damit die Einheit und Form des Bildes aufzulösen droht.
Zumeist verwendet Jürgen Buhre dabei erdige, warme Farbnuancen wie Gelb und Ocker, Rot und Braun aber auch Schwarz und Weiß, eine Variation in den Werken wird durch die verschiedenen, aufgetragenen Farbabstufungen erzeugt, starke Kontraste werden eher vermieden, um Harmonie zu vermitteln.
Tiefe Einkerbungen im Farbauftrag mustern das Gebilde, scheinen fast beliebige Elemente der Werke zu sein, formen sich bei der näheren Betrachtung in unserer Wahrnehmung zu Menschen, oft allein, manchmal als Paar.
Meist reduziert auf eine einzelne Linie, die in einer Rundung mündet, werden verschiedene mögliche Körperhaltungen dargestellt. „Es sind expressive Gestalten, die sich trotz der Reduktion auf eine Linie ihrer Körperhaftigkeit sehr bewusst sind. Körperzeichen.“ so Falko Herlemann.
Die Figuren interagieren mit ihrem Bildträger, reagieren auf dessen dominanten Farbauftrag, sodass eine Spannung entsteht: Ein Kampf zwischen Menschenbildern und Farbe um die Präsenz auf dem Bildträger. In seinen Plastiken setzt Buhre die Malerei in räumlichen Arbeiten fort.


Aus: Herlemann, Falko: Körperzeichnungen. http://www.juergen-buhre.de/index2.html




o.T.
28 cm X 20 cm
Mischtechnik auf Papier