Jaqueline A. >
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Peter Witt >
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Regina Reim
Kurzbiografie Regina Reim, Speyer
• 1965 geboren in Dahn/Pfalz In Kindheit und Jugend Entdeckung von Musik, Tanz und Bildender Kunst als persönliche Ausdrucksform.
• 1986 Ausbildung zur Bürokauffrau
• 1988 Beginn des Studiums der freien Malerei an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. Bereits während des Studiums Entdeckung der Abstraktion als künstlerischer Leitfaden.
• 1991 Geburt der Tochter Isabella
• 1992 Diplom bei Prof. Klaus Jürgen-Fischer Beginn der Tätigkeit als freischaffende Malerin und Radiererin. Atelier in Neustadt.
• 1998 Spirituelle und musikalische Aspekte werden zunehmend in das bildnerische Werk integriert.
• 2000 Bilderzyklus zu „Ein Deutsches Requiem“ von Johannes Brahms.
• 1999 – 2004 Aktionskunst (Performances) im öffentlichen Raum.
• 2001 Atelier in Speyer
• 2004 – 2008 Grafische Umsetzung der „Goldberg – Variationen“ von Johann Sebastian Bach. Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler (BBK) und in der Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler (APK).

Auszeichnungen
• 1993 Förderpreis der Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler (APK), Kaiserslautern „Perron-Förderpreis“ der Stadt Frankenthal
• 1996 Preis der Firma SIMONA AG für die Wandgestaltung im Gesellschaftshaus der Stadt Kirn
• 1998 „Bahnwärterhäuschen-Stipendium“, Jockgrim
• 1999 Sonderpreis der Volksbank Speyer-Neustadt-Hockenheim, Speyer
• 2002 Stipendium, Frankreich, Aldegrever-Gesellschaft e. V., Westfälisches Landesmuseum, Münster
• 2003 „Haueisen-Preis“, Landkreis Germersheim

Öffentliche Ankäufe
• Kultusministerium Rheinland-Pfalz, Mainz
• Landesbank, Mainz
• Stadtsparkasse Neustadt
• Stadt Neustadt
• Volksbank Speyer-Neustadt-Hockenheim
• Marianne- und Heinrich-Lenhardt-Stiftung für die Pfalzgalerie, Kaiserslautern
• Landkreis Germersheim
• Landkreis Ludwigshafen
• Justizzentrum, Kaiserslautern
• Artothek der Zentral- und Landesbibliothek, Berlin
• Stadtwerke Schifferstadt
• Stadt Kaiserslautern
• Bezirksverband Pfalz, Kaiserslautern
• Artothek der Stadt Oldenburg

Messebeteiligungen
• 1994 Art Multiple, Düsseldorf
• 1995 Art Multiple, Düsseldorf
• 1996 Art Multiple, Düsseldorf Art Frankfurt Art Straßburg RAI, Niederlande
• 1997 Art Frankfurt
• 1998 Art Straßburg
• 2005 Art Karlsruhe (One-Woman-Show)
• 2006 – 2011 Art Karlsruhe

Kunst am Bau
• 2000 Wandgestaltung in der Salierschule, Schifferstadt

Musik ist für Regina Reim eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration. Dem Wesen nach eher abstrakt, kommt dies dem Anliegen der Künstlerin „eine Tür in eine neue Dimension zu öffnen“ sehr entgegen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch ihre Werke eher Erinnerungen an ästhetische Seelenbilder hervorrufen, statt konkret wieder erkennbares zu spiegeln. Es bleibt vieles offen, in der Schwebe, nicht greifbar, gleichsam den Schwingungen der Musik und gibt Anreiz für eigene Entdeckungen.
Die Bilder Regina Reims entwickeln sich aus vielschichtigen Prozessen, die dem Zufall breiten Raum geben. Sie durchlaufen verschiedene Stadien und Zustände, kennen Abbrüche und Neuansätze, die oft einer Gratwanderung gleichkommen: sie wandeln und verwandeln sich, ehe sie ihre endgültige Gestalt gefunden.
Spielerisch, mit großer Experimentierfreude und ohne Scheu vor dem Risiko geht sie an die Arbeit, behandelt ihre Bildträger – sei es Radierplatte, Leinwand, Holztafel oder Glas – spontan und direkt. Ohne Skizze, intuitiv verfolgt sie ihren Weg, immer bereit, neue Möglichkeiten zu entdecken und auszuprobieren. Emotionalität und rationale Planung wirken zusammen und gehen in ihrer abstrakt-expressiven Bildsprache eine geglückte Verbindung ein.
Der Vorgang der Entstehung bleibt im prozesshaften Charakter der Bilder wahrnehmbar und bestimmt die Unmittelbarkeit des Ausdrucks. Angeschnittene, fragmentierte Formen wie auch flüchtige, informelle Zeichen- und Malspuren suggerieren Bewegung und Veränderung. Meist ist es die Farbe, die den Ton angibt und mit ihrer Intensität den Betrachter überwältigt.
Alle ihrer Arbeiten leben aus der emotionalen Kraft der Farbe. Sie behauptet sich auch im grafischen Medium in der Zwiesprache mit der Form. Das Zusammenspiel von linearen Strukturen, Zeichen und malerischen Flächenpartien macht den großen Reiz der Farbradierungen aus. Häufig durchdringen sich die Ebenen im Verhältnis von Muster und Grund. Die räumlichen Tiefenwirkungen wie die Hieroglyphen der Zeichensprache verleihen vielen Blättern etwas Geheimnisvolles, etwas von einer „terra incognita“, die es zu erforschen gilt.
In der großformatigen Acrylmalerei kommt auf Grund ihrer Größe die den Werken innewohnende Dynamik noch deutlicher zum Ausdruck. Die große Geste, größtmögliche Freiheit wird hier entfaltet in einem Malakt, der sehr viel Mut und Erfahrung braucht. Unter risikobereitem körperlichen und geistigen Einsatz entstehen Werke voller Spannung und Energie. Malerei als Ausdrucksmedium innerpsychischer Prozesse hat bei Regina Reim immer mit Musik und Tanz zu tun, ist ein elementarer Vorgang, der Impulse aus der Musik in Bewegung umsetzt, Körper und Geste wirken zusammen wie beim Tanz. Bei aller Spontaneität und Geschwindigkeit des Malakts bleiben intellektuelle Steuerung und kontrollierter Zufall wichtig.